Brot – Der Dickmacher

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Warum macht das Brot dick? Es wird aus Getreide hergestellt und ist ein stärkehaltiges Ackerprodukt mit vielen Kohlenhydraten. Die Stärke (Kohlenhydrate) wandelt der Körper mit Hilfe von Insulin in Glukose (Zucker) um. Wird die Glukose nicht vom Organismus vollständig verbraucht, speichert der Körper die restliche Glukose als Energiereserve in Fett um. So entsteht mehr Körperfett – das berühmt, berüchtigte Hüftgold.

Es gibt eine Alternative zum stärkehaltigen Mehl – Nüsse, z.B. gemahlene Mandeln, sie eignen sich wunderbar zum Brot, Kuchen oder Kekse backen. Die Mandeln haben erheblich weniger Kohlenhydrate, liefern gute Fette und kleistern den Darm nicht mit Gluten (Weizenkleber) zu.

In den Supermärkten gibt es heutzutage schon Brote, die auf Nuss- oder Eiweiß Basis beruhen. Aber Achtung, auch hier sollten Sie immer auf die Zutatenliste des jeweiligen Brotherstellers schauen, ob nicht doch etwas dazu gemogelt worden ist.

Getreide – Gesunde Ernährung aufs Korn genommen

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Ernährungsexperten streiten sich immer häufiger, welche Ernährung denn gesund sei. Die einen sagen Vollkorn- und Getreideprodukte, sowie viel Rohkost soll Hauptbestandteil der täglichen Ernährung sein, andere hingegen raten genau von dieser Ernährungsweise ab.

Was ist nun richtig? Fakt ist nun einmal, dass genau jene Vollkorn- oder Getreideprodukte uns gesundheitliche Schäden zufügen können. Getreide gehört zwar schon seit etwa 10.000 Jahren zur Ernährung des Menschen, doch wird es allein durch diesen Zeitfaktor nicht automatisch zu einem gesunden Bestandteil der Ernährung.

Das zeigt sich anhand der immer mehr werdenden Diabetikern und Darmerkrankten in den Industrieländern. Es werden Unmengen von Getreide in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Der Brotkonsum hat in den letzten 30 Jahren drastisch zugenommen und damit nehmen wir eine Menge künstlicher Zusätze zu uns: Backhilfsmittel, Antischimmelmittel, Farbstoffe, Aromen, Phosphate, Mehlbehandlungsmittel, etc.

Das Korn, Gluten und der große Anteil an Stärke führt zu Irritationen – Stärke plus Gluten ergibt in unseren Eingeweiden eine klebrige Masse, die nicht vollständig verdaut werden kann. Bei der Verdauung entstehen Säuren, es kommt zu Ablagerungen und Übersäuerungen – und das Tag für Tag. Neben Magen- und Darmbeschwerden, Arthrose, Gicht und Rheuma kommt es auch zu lästigen Hämorrhoiden, die wieder in wenigen Wochen, wenn man weniger Getreide isst verschwinden.

Zusätzlich kann das Zusammenspiel von Getreide, Zucker und Fett krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle auslösen, so passiert in meiner eigenen Reizdarmzeit.

Die Wirkung von Ballaststoffen

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Ballaststoffe bestehen aus *Kohlenhydrate und gehören zur Familie von Polysaccharide, also zu den Mehrfachzuckern. Sie kommen in pflanzlichen Lebensmitteln, wie in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten vor.

Ballaststoffe können nur teilweise im Darm verdaut werden, das liegt zum einen daran, das ihm möglicherweise ein wichtiges Verdauungsenzym oder ein Transportmittel für die Beförderung durch die Zellwand aus dem Darm in die Darmschleimhaut fehlt, so die Erkenntnis der Wissenschaft.

Meine persönliche Erfahrung mit Ballaststoffen, ist, dass sie bei reichhaltiger Aufnahme Blähungen und Durchfälle verursachen. Vor allem bei Rohkost ist der Darm (über)gefordert, er muss sich fürchterlich anstrengen um an die Inhaltstoffe zu gelangen, dabei werden vermehrt Darmgase gebildet – schmerzhafte Blähungen sind dann die Folge.

Nun möchte ich die Ballaststoffe nicht gänzlich verteufeln, schließlich besitzen sie auch gute Eigenschaften. Sie sind in der Lage schädliche Stoffe im Darm zu binden und auszuscheiden, darüber hinaus tragen sie die lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe in sich, die der Körper für ein gesundes Dasein braucht.

Ich befürworte Ballaststoffe in Form von gedämpften, gekochten oder gebratenen Gemüse/Obst zu essen, es ist für den Darm leichter so an die essenziellen Stoffe zu gelangen. Das sieht beim Getreide wieder ganz anders aus, sie enthalten zwar Ballaststoffe, dennoch kann ich ihre Aufnahme nicht empfehlen. Der Grund hierfür liegt in der Getreidestärke, insbesondere mit der Kombination von Fruchtzucker, führt es zu einer Vergärung im Darm – auch hier sind schmerzhafte Blähungen mit Durchfällen die Folge.

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