Brot – Der Dickmacher

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Warum macht das Brot dick? Es wird aus Getreide hergestellt und ist ein stärkehaltiges Ackerprodukt mit vielen Kohlenhydraten. Die Stärke (Kohlenhydrate) wandelt der Körper mit Hilfe von Insulin in Glukose (Zucker) um. Wird die Glukose nicht vom Organismus vollständig verbraucht, speichert der Körper die restliche Glukose als Energiereserve in Fett um. So entsteht mehr Körperfett – das berühmt, berüchtigte Hüftgold.

Es gibt eine Alternative zum stärkehaltigen Mehl – Nüsse, z.B. gemahlene Mandeln, sie eignen sich wunderbar zum Brot, Kuchen oder Kekse backen. Die Mandeln haben erheblich weniger Kohlenhydrate, liefern gute Fette und kleistern den Darm nicht mit Gluten (Weizenkleber) zu.

In den Supermärkten gibt es heutzutage schon Brote, die auf Nuss- oder Eiweiß Basis beruhen. Aber Achtung, auch hier sollten Sie immer auf die Zutatenliste des jeweiligen Brotherstellers schauen, ob nicht doch etwas dazu gemogelt worden ist.

Getreide – Gesunde Ernährung aufs Korn genommen

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Ernährungsexperten streiten sich immer häufiger, welche Ernährung denn gesund sei. Die einen sagen Vollkorn- und Getreideprodukte, sowie viel Rohkost soll Hauptbestandteil der täglichen Ernährung sein, andere hingegen raten genau von dieser Ernährungsweise ab.

Was ist nun richtig? Fakt ist nun einmal, dass genau jene Vollkorn- oder Getreideprodukte uns gesundheitliche Schäden zufügen können. Getreide gehört zwar schon seit etwa 10.000 Jahren zur Ernährung des Menschen, doch wird es allein durch diesen Zeitfaktor nicht automatisch zu einem gesunden Bestandteil der Ernährung.

Das zeigt sich anhand der immer mehr werdenden Diabetikern und Darmerkrankten in den Industrieländern. Es werden Unmengen von Getreide in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Der Brotkonsum hat in den letzten 30 Jahren drastisch zugenommen und damit nehmen wir eine Menge künstlicher Zusätze zu uns: Backhilfsmittel, Antischimmelmittel, Farbstoffe, Aromen, Phosphate, Mehlbehandlungsmittel, etc.

Das Korn, Gluten und der große Anteil an Stärke führt zu Irritationen – Stärke plus Gluten ergibt in unseren Eingeweiden eine klebrige Masse, die nicht vollständig verdaut werden kann. Bei der Verdauung entstehen Säuren, es kommt zu Ablagerungen und Übersäuerungen – und das Tag für Tag. Neben Magen- und Darmbeschwerden, Arthrose, Gicht und Rheuma kommt es auch zu lästigen Hämorrhoiden, die wieder in wenigen Wochen, wenn man weniger Getreide isst verschwinden.

Zusätzlich kann das Zusammenspiel von Getreide, Zucker und Fett krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle auslösen, so passiert in meiner eigenen Reizdarmzeit.

Die Wirkung von Ballaststoffen

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Ballaststoffe bestehen aus *Kohlenhydrate und gehören zur Familie von Polysaccharide, also zu den Mehrfachzuckern. Sie kommen in pflanzlichen Lebensmitteln, wie in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten vor.

Ballaststoffe können nur teilweise im Darm verdaut werden, das liegt zum einen daran, das ihm möglicherweise ein wichtiges Verdauungsenzym oder ein Transportmittel für die Beförderung durch die Zellwand aus dem Darm in die Darmschleimhaut fehlt, so die Erkenntnis der Wissenschaft.

Meine persönliche Erfahrung mit Ballaststoffen, ist, dass sie bei reichhaltiger Aufnahme Blähungen und Durchfälle verursachen. Vor allem bei Rohkost ist der Darm (über)gefordert, er muss sich fürchterlich anstrengen um an die Inhaltstoffe zu gelangen, dabei werden vermehrt Darmgase gebildet – schmerzhafte Blähungen sind dann die Folge.

Nun möchte ich die Ballaststoffe nicht gänzlich verteufeln, schließlich besitzen sie auch gute Eigenschaften. Sie sind in der Lage schädliche Stoffe im Darm zu binden und auszuscheiden, darüber hinaus tragen sie die lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe in sich, die der Körper für ein gesundes Dasein braucht.

Ich befürworte Ballaststoffe in Form von gedämpften, gekochten oder gebratenen Gemüse/Obst zu essen, es ist für den Darm leichter so an die essenziellen Stoffe zu gelangen. Das sieht beim Getreide wieder ganz anders aus, sie enthalten zwar Ballaststoffe, dennoch kann ich ihre Aufnahme nicht empfehlen. Der Grund hierfür liegt in der Getreidestärke, insbesondere mit der Kombination von Fruchtzucker, führt es zu einer Vergärung im Darm – auch hier sind schmerzhafte Blähungen mit Durchfällen die Folge.

Mehr zum Thema *Kohlenhydrate in der Kategorie: Kohlenhydrate/Zucker

Omega-3-Fettsäuren – Alles in Butter?

Für die Menschen sind gute Fette lebenswichtig, denn eine mangelhafte Zufuhr von Nährstoffen können chronische Entzündungen, Ablagerungen an den Gefäßen, eine dauerhafte geistige Beeinträchtigung nach sich ziehen. Auch sorgt das Fett für ein gutes Sättigungsgefühl, ist ein hervorragender Energielieferant, unterstützt die Produktion von Hormonen, sorgt für den Schmierstoff der Gelenke, hilft bei Vermeidung von Entzündungen, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, schützt uns vor Infektionskrankheiten und ist Träger von Geschmacksstoffen.

Omega-3-Fettsäuren haben außerdem noch eine positive Wirkung auf den Blutkreislauf. Der Blutdruck wird abgesenkt, dadurch verringert sich ein Herzinfarkt-Risiko. Die Fließeigenschaft des Blutes wird verbessert. Die Neigung zur Verklumpung des Blutes nimmt deutlich ab. Dieses besondere gute Fett ist vor allem in Lachs, Hering und Makrele vorhanden, außerdem noch in Leinsamen-, Soja-, Walnuss-, Haselnuss- und Rapsöl.

Pro Tag sollte der Verzehr bei 300 mg liegen, das entspricht in etwa zwei Fischmahlzeiten pro Woche oder mit guten Ölen, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, seine Gerichte herstellen.

Alles in Butter? Wer täglich ein Hauch Butter auf sein Low Carb Brot streicht, ist damit besser bedient als mit der schlechten transfettsäurehaltigen Margarine. Butter wird schon seit tausende von Jahren verzehrt und ist somit eine der ältesten Fettaufstriche.

Im Zeitalter der Industrialisierung hat die Margarine vermehrten Zugang zum Verbraucher gefunden und die Butter somit degradiert. Natürlich ist Butter kein Schlankmacher, sie hat über 700 Kalorien und 82 Gramm Fett pro 100 Gramm Butter, der Rest ist Wasser und Eiweiß. Gleichzeitig steht sie in der Kritik einen viel zu hohen Cholesterinwert in sich zu tragen. Der aber mit Hilfe des körpereigenen HDL-Spiegel im Blut (High Density Lipoprotein – umgangssprachlich: Hab dich lieb Cholesterin), gutes Cholesterin, wieder ausgeglichen wird. Das ist bei Transfettsäuren, die in der künstlich hergestellten Margarine steckt, völlig anders, der LDL-Spiegel steht für schlechtes Cholesterin, bleibt erhöht und das gute Cholesterin HDL fällt zusätzlich ab. Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, das verarbeitete Nahrungsmittel, wie z.B. Fertiggerichte, Gebäck, Eiscreme, Schokolade und frittiertes Essen, mit erhöhten Anteilen von Transfettsäuren zu Arteriosklerose bis hin zu erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko führen kann.

Magnesium – kleines Mineral mit großer Wirkung


Viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folgeerscheinungen eines weit verbreiteten Magnesiummangels. Magnesium ist für den Menschen lebensnotwendig. Ein Mangel hat oft negative Auswirkungen.

Menschen, die ein sehr geringes Maß an Magnesium im Blut aufweisen, haben zusätzlich ein erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken, so eine Studie aus den USA. Das Insulin wirkt durch den Mangel schlechter, so die Forscher. Magnesium ist ein kleines, aber durchaus für den Körper ein sehr wichtiges Mineral. Es reguliert zahlreiche Stoffwechselprozesse, steuert die Muskeln und dient dem Herz-Kreislaufsystem. Eine typische Magnesium-Unterversorgung kann sich wie folgt äußern: Verspannungen, Muskel- bzw. Wadenkrämpfe, Lidzucken, Kopfschmerzen, innere Unruhe, Herz-Rhythmusstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Rückenprobleme, Kribbeln in den Fingern, bis hin zur einer Depressionsentwicklung.

Sekundäre Ursachen, welche die Magnesiumbilanz im menschlichen Körper verschlechtern können, sind chronische Erkrankungen der Nieren, des Darms, Diabetes und diverse Medikamente (Antibiotika, Diuretika, Chemotherapeutika). Ernährungsstudien belegen, dass bei zirka 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung ein latenter Magnesiummangel vorliegt. Viele Ärzte erkennen oftmals Magnesiummangel Symptome nicht gleich oder nehmen sie nicht ernst. Das liegt daran, dass die Ärzteschaft über zu wenige Kenntnisse dieses Krankheitsbild verfügt. So kann es durchaus vorkommen, dass ihnen kein Mangel diagnostiziert wird, obwohl sie einen haben.

Eine kohlenhydratarme Ernährung, nach dem Low Carb Prinzip, deckt den täglichen Bedarf an vielen wichtigen Mineralstoffen. Gerade die richtige Zusammenstellung bestimmter Lebensmittel versorgt den Körper mit den notwendigen Kraftstoffen.
In welchen natürlichen Lebensmitteln steckt der wertvolle Stoff Magnesium?
In Nüsse, besonders in Mandeln und Haselnüsse – es sind wichtige Magnesiumquellen. Aber auch in Hülsenfrüchte (Hülsenfrüchte nicht essen, bei einem Reizdarmsyndrom) Kürbiskerne, Himbeeren, Bananen (Bananen nicht essen, enthält zu viel Fruchtzucker), Kiwis und Ananas, sowie in grünes Gemüse sind gute Magnesium-Lieferanten. Viel trinken! Mineralwasser gehört zu den besten Magnesiumquellen.

Wer seine Magnesiumbilanz weiter erhöhen möchte, schafft es gut mit einem Nahrungsergänzungsmittel – 300 mg bis 400 mg pro Tag empfiehlt Prof. Dr. Jürgen Vormann, Institut für Prävention und Ernährung, Ismaning.

Nüsse – gesund, aber auch gut verträglich?

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Nüsse enthalten wichtige Nährstoffe – Nüsse sind bei regelmäßigem Verzehr eine nährstoffreiche, gesunde Zwischenmahlzeit. Sie sind eine pflanzliche Naturgabe mit einem hohen Proteingehalt, bieten gute Ballaststoffe und Vitamine an, beinhalten wenig Zucker und sind von Natur aus salzfrei. Das Herz-Kreislaufsystem, der Darm und der Blutzuckerspiegel werden durch Nüsse positiv reguliert.

Die Knabberkerne bieten viele gesundheitliche Vorteile, viele von ihnen haben einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthalten nur wenig gesättigte Fettsäuren. Das Herz und Kreislaufsystem wird vor Arteriosklerose geschützt und senkt das Risiko an Diabetes und Parkinson zu erkranken. Mehrere Studien zeigen, dass die Blutfettwerte durch den regelmäßigen Verzehr sich verbessern, die Cholesterin- und Triglyceridwerte verringerten sich, dass ergaben wissenschaftliche Untersuchungen von der Loma-Linda-Universität aus Kalifornien und der amerikanischen Harvard Universität.

Auch das Institute of Food Research hat eine eigene Studie durchgeführt, mit dem Ergebnis: Das fettreiche Mandeln prebiotische Eigenschaften besitzen und somit das Wachstum der gesunden Bakterien im Darm (Bifidobakterien) fördern. Diese wichtigen Bakterien schaffen im Darm eine gesunde und ausgeglichene Balance zu den schädlichen Darmbakterien (Salmonellen, E.-coli Bakterien, Fäulnisbakterien).

Vor mehr als 20 Jahren entdeckten schon japanische Forscher, dass Bifidobakterien zu den wichtigsten Bestandteilen der Darmflora gehören.

Mandeln enthalten Folsäure es ist ein essentielles Vitamin, welches der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann, es muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Dieses wichtige Vitamin spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau von sich häufig teilenden Zellen. Auch das Riboflavin ist für den Menschen äußerst wichtig, denn es übernimmt wichtige Stoffwechselaufgaben im Körper.

Walnüsse enthalten gute Inhaltsstoffe Vitamin E, Mineralstoffe, Spurenelemente und haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind bekannt dafür, dass sie den Blutdruck senken, Entzündungen in den Arterien hemmen und verhindern das Verklumpen von Blutplättchen, somit wird die Gefahr an Arterienverschlüsse gebannt.
Allerdings sind Nüsse ein kalorienreiches Naturprodukt, wegen ihres hohen Fettanteils, aber dennoch sollten sie auf dem täglichen Speiseplan stehen.
Nüsse pro 100 Gramm

  • Pekannüsse = 692 Kalorien.
  • Macadamianüsse = 731 Kalorien.
  • Paranüsse = 703 Kalorien.
  • Walnüsse = 667 Kalorien.
  • Haselnüsse = 628 Kalorien.
  • Mandeln Gramm = 605 Kalorien.
  • Erdnüsse = 561 Kalorien.

30-50 Gramm Nüsse täglich als Zwischenmahlzeit oder in einem Frucht- oder Obstsalat sollten reichen für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.Mandeln können sogar beim Abnehmen helfen, obwohl sie zu den nährstoffreichsten Nüssen zählen. Einige Wissenschaftler fanden heraus, wer regelmäßig Mandeln verzehrt, wiegt weniger als Personen die gar keine essen. Eine Erklärung dazu: Mandeln sind ein natürlicher Sattmacher, in ihnen steckt ein hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, die wiederum helfen den schlechten Cholesterinspiegel (LDL) zu senken und beugt ebenso wie das Vitamin E, eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems vor. Mandeln sind also nicht nur für Diabetiker interessant, weil sie den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit regulieren, sondern auch für Menschen, die auf ihr Gewicht und ihre Gesundheit achten.

Nach meiner Erfahrung sind gemahlene Nüsse, wie Mandeln oder Haselnüsse sehr gut verdaulich und somit darmverträglich. Ich nehme Nüsse anstelle von Getreide (Mehl) für Selbstgebackenes – Brot, Kuchen und Kekse.

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate sind nichts anderes als Zucker (Saccharide), in jeglicher Form und Art. Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen und müssen mit Hilfe von Enzymen zu Monosaccharide (Glukose) im Körper aufgespalten werden. Kohlenhydrate werden dazu in drei Gruppen eingeordnet, nach dem jeweiligen Aufbau ihrer Zuckermoleküle.

1. Gruppe: Monosaccharide/Einfachzucker, besteht aus einem Zuckermolekül.

  • Glukose (Traubenzucker) ist in Obst,
  • Fruktose (Fruchtzucker) in Obst und Honig,
  • Galaktose (Schleimzucker) ist in der Milch vorhanden.

2. Gruppe: Disaccharide/Zweifachzucker, bestehen aus zwei Zuckermolekülen.

  • Saccharose ist in Haushalts-, Rohr-, und Rübenzucker,
  • Laktose (Milchzucker) ist in Milch und Milchprodukte,
  • Maltose (Malzzucker) ist in Gerste, Bier und im Malzextrakt vorhanden.

3. Gruppe: Polysaccharide/Vielfachzucker bestehen aus mehreren Zuckermolekülen.

  • Stärke ist in Kartoffeln, Reis, Getreide (Brot), Hülsenfrüchte.
  • Glykogen gespeichert in Leber und Muskeln.
  • Cellulose ist in Pflanzen (Gemüse und Obst) enthalten.

Die Monosaccharide (Glukose, Fruktose, Galaktose) fließen unverdaut, d.h. sie gehen direkt vom Dünndarm in den Blutkreislauf – somit steigt der Blutzuckerspiegel rasant an. Etwas anders verhält es sich bei Di- und Polysaccharide – Sie müssen erst im Dünndarm zu Monosaccharide gespalten und zu Glukose werden. Allerdings verfügen die Polysaccharide über eine kompliziertere Molekülstruktur, es braucht daher eine längere Zeit zur Aufspaltung. Dadurch erfolgt die Glukose in den Blutkreislauf langsam und gleichmäßig – somit steigt der Blutzuckerspiegel nur allmählich an und bleibt über längere Zeit konstant. Eine wichtige Erkenntnis in Sachen Ernährungs- und Diabetikerlehre.

Quelle: Jochen Lehmann – Buch: Kohlenhydrate. Chemie und Biologie – Verlag: Wiley-Vch; Auflage:2 (1996)

Öle – gibt es unangenehme Begleiterscheinungen?

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Kaltgepresste Öle mögen keine hohen Temperaturen – Ein kaltgepresstes Öl hat viele ungesättigte Fettsäuren, enthält wichtige Vitamine und Geschmackstoffe, um diese nicht zu zerstören, darf das Öl nicht über 180 Grad in der Pfanne übersteigen. Bei höherer Temperatur können die Inhaltsstoffe giftige Verbindungen eingehen. Zu heißes Öl führt außerdem zu einer unangenehmen Rauchentwicklung.

Was ist der Unterschied zwischen einem kaltgepressten oder raffinierten Olivenöl? Beim kaltgepresstem Olivenöl werden die Oliven nicht erhitzt, um an das Öl zu gelangen, somit bleiben die Vitamine erhalten. Anders sieht es beim Raffinieren aus, es wird hierbei chemisch vorgegangen, dabei entstehen Temperaturen von über 100 Grad. Das führt zwar zu mehr Öl, allerdings auch zu unangenehmen Begleiterscheinungen, wie üblen Beigeschmack und schädliche Stoffe. Um das Öl genießbar in den Verkauf zu bringen, bedarf es einer Reinigung und das bedeutet Raffination. Bei dieser Säuberung gehen viele Vitamine, natürliche Aroma- und Farbstoffe verloren. Was übrig bleibt ist fast nur noch reines Fett, daher kann es auch bis zu 230 Grad erhitzt werden.

Cholesterin – Weniger Kohlenhydrate besserer Cholesterinspiegel

Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

Das gute Cholesterin ist das HDL-High Density Lipoprotein, – Um sich es besser merken zu können, spricht man umgangssprachlich vom „Hab‘ Dich Lieb“ Cholesterin – besteht aus einer hohen Verdichtung von Lipiden (Fett) und Proteinen (Eiweiß).

Das LDL-Low Density Lipoprotein besteht aus einer verminderten Verdichtung. Cholesterin wird nicht nur über die Nahrung aufgenommen, der größere Teil wird vom Organismus in der Leber selber hergestellt. Das Cholesterin ist alleine nicht fähig durch die Blutkanäle zu fließen, es muss sich mit einer anderen Substanz (Eiweiß) verbinden.

-Fett kann sich eben nicht ohne Hilfe mit Wasser, in dem Fall mit Blut, vermischen. –

Was bewirkt das HDL – „Hab‘ Dich Lieb“ – Cholesterin? Es übernimmt Reinigungsaufgaben in den Blutgefäßen, d.h. es transportiert Cholesterinrückstände zurück in die Leber, von dort aus in die Galle und wird vom Körper allmählich ausgeschieden. HDL wirkt somit gegen Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden, die Arterienverkalkung oder Arteriosklerose verursachen und für Herzinfarkte oder Schlaganfälle verantwortlich sind.

Was bewirkt das LDL Cholesterin? Fette und Proteine werden, wie auch beim HDL, miteinander verbunden, damit es durch die Blutgefäße fließen kann. Aber der Unterschied zum HDL ist, dass das LDL im Blut seine „Fett-Fracht“ verliert, wenn die Körperzellen nichts mehr aufnehmen können. Somit kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßen – die Folge ist eine allmähliche Verengung der Blutgefäße (Arterienverkalkung oder Arteriosklerose) und das zunehmende Herz- oder Schlaganfall Risiko steigt an.

Weniger Kohlenhydrate besserer Cholesterinspiegel. Neue Studien zeigen, wer bestimmte Nahrungsfette verringert und den Zucker- bzw. Kohlenhydratkonsum zügelt, wird einen besseren Cholesterinspiegel erzielen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Körper seine aus Kohlenhydraten hergestellten Triglyceride verringert.
-Triglyceride wandern in die Fettdepots, man spricht auch vom Speicherfett.-
Auch die Bauchspeicheldrüse profitiert von der Verringerung der Kohlenhydrate, sie wird entlastet bei der Produktion von Insulin. Ein niedriger Insulinspiegel verhilft dem Körper seine Fettdepots abzubauen. Mit der Folge, dass das Gewicht sich leichter reduzieren lässt.

Wie viel Cholesterin und Gesamtfettmenge ist täglich erlaubt? Pro Tag sollte es nicht mehr als 250-300 mg Cholesterinaufnahme und 60 g Gesamtfettmenge sein. Beim Fett sollten jedoch die Omega-3-Fettsäuren bevorzugt werden, vornehmlich stecken sie in Lachs, Hering und Makrele, außerdem noch in Leinsamen-, Soja-, Walnuss-, Haselnuss- und Rapsöl.

Wie hoch darf der Cholesterinspiegel sein? Gesunde Menschen dürfen ein Gesamtwert von 240 mg haben, davon maximal 160 mg LDL-Cholesterin. Gesunde Menschen mit einem Risiko für eine Herz- Kreislauferkrankung, z.B. Übergewicht, hoher Blutdruck, Rauchen und Bewegungsmangel dürfen ein Gesamtwert von 200 mg haben, davon maximal 130 mg LDL-Cholesterin. Menschen, die an Diabetes oder an einer Herz-Kreislauferkrankung bzw. Gefäßerkrankung leiden, müssen unter 150 mg Gesamtwert bleiben, davon sollte das LDL-Cholesterin unter 100 mg, wenn nicht sogar unter 70 mg sein.

Cholesterin in Lebensmitteln. Fleisch enthält Cholesterin, keine Frage aber dennoch muss nun keiner Vegetarier werden. Viele Fleischgerichte werden erst mit ihren Beilagen und Soßen zu Fett- und Kohlenhydratfallen. Obst und Gemüse im Rohzustand darf sich cholesterinfrei nennen.

Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

Fett – kurz erklärt!

Fette, genannt auch Lipide sind wichtige Nährstoffe für unseren Körper. Es ist ein energiereicher Nährstoff (1g Fett= 9 kcal), dient vor allem als Energielieferant und hilft beim Verwerten von anderen Stoffen. Gleichzeitig liefern sie wichtige essentielle Fettsäuren (Arachidonsäure, Linolsäure) die der Körper unbedingt braucht, sonst kann es zu Mangelerscheinungen kommen. (Hautveränderungen, Schwächung des Immunsystems, verzögerte Wundheilung, psychische Erkrankungen) Essentiell bedeutet, dass der Körper diesen Stoff nicht selbst bilden kann, ist aber überlebensnotwendig und sollte daher mit der Nahrung zugeführt werden.

In der Nahrung stecken zwei Arten von Fetten: Triglyceride und Cholesterin. Triglyceride sind so genannte Neutralfette, werden in größeren Mengen mit der täglichen Nahrung aufgenommen und gehören zu den Speicherfetten, die der Körper einlagern kann. Außerdem gehören sie zu den wichtigsten Energieträgern im Blut, der vor allem die Muskeln versorgt.

Cholesterin ist die zweite Fettart, dass wir nicht nur über die Nahrung aufnehmen, es kann auch vom Körper selber gebildet werden, es ist somit nicht essenziell. Die Bildung von Cholesterin erfolgt in der Leber und in vielen anderen Gewebezellen.