Magnesium – kleines Mineral mit großer Wirkung


Viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folgeerscheinungen eines weit verbreiteten Magnesiummangels. Magnesium ist für den Menschen lebensnotwendig. Ein Mangel hat oft negative Auswirkungen.

Menschen, die ein sehr geringes Maß an Magnesium im Blut aufweisen, haben zusätzlich ein erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken, so eine Studie aus den USA. Das Insulin wirkt durch den Mangel schlechter, so die Forscher. Magnesium ist ein kleines, aber durchaus für den Körper ein sehr wichtiges Mineral. Es reguliert zahlreiche Stoffwechselprozesse, steuert die Muskeln und dient dem Herz-Kreislaufsystem. Eine typische Magnesium-Unterversorgung kann sich wie folgt äußern: Verspannungen, Muskel- bzw. Wadenkrämpfe, Lidzucken, Kopfschmerzen, innere Unruhe, Herz-Rhythmusstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Rückenprobleme, Kribbeln in den Fingern, bis hin zur einer Depressionsentwicklung.

Sekundäre Ursachen, welche die Magnesiumbilanz im menschlichen Körper verschlechtern können, sind chronische Erkrankungen der Nieren, des Darms, Diabetes und diverse Medikamente (Antibiotika, Diuretika, Chemotherapeutika). Ernährungsstudien belegen, dass bei zirka 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung ein latenter Magnesiummangel vorliegt. Viele Ärzte erkennen oftmals Magnesiummangel Symptome nicht gleich oder nehmen sie nicht ernst. Das liegt daran, dass die Ärzteschaft über zu wenige Kenntnisse dieses Krankheitsbild verfügt. So kann es durchaus vorkommen, dass ihnen kein Mangel diagnostiziert wird, obwohl sie einen haben.

Eine kohlenhydratarme Ernährung, nach dem Low Carb Prinzip, deckt den täglichen Bedarf an vielen wichtigen Mineralstoffen. Gerade die richtige Zusammenstellung bestimmter Lebensmittel versorgt den Körper mit den notwendigen Kraftstoffen.
In welchen natürlichen Lebensmitteln steckt der wertvolle Stoff Magnesium?
In Nüsse, besonders in Mandeln und Haselnüsse – es sind wichtige Magnesiumquellen. Aber auch in Hülsenfrüchte (Hülsenfrüchte nicht essen, bei einem Reizdarmsyndrom) Kürbiskerne, Himbeeren, Bananen (Bananen nicht essen, enthält zu viel Fruchtzucker), Kiwis und Ananas, sowie in grünes Gemüse sind gute Magnesium-Lieferanten. Viel trinken! Mineralwasser gehört zu den besten Magnesiumquellen.

Wer seine Magnesiumbilanz weiter erhöhen möchte, schafft es gut mit einem Nahrungsergänzungsmittel – 300 mg bis 400 mg pro Tag empfiehlt Prof. Dr. Jürgen Vormann, Institut für Prävention und Ernährung, Ismaning.