Die Wirkung von Ballaststoffen

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Ballaststoffe bestehen aus *Kohlenhydrate und gehören zur Familie von Polysaccharide, also zu den Mehrfachzuckern. Sie kommen in pflanzlichen Lebensmitteln, wie in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten vor.

Ballaststoffe können nur teilweise im Darm verdaut werden, das liegt zum einen daran, das ihm möglicherweise ein wichtiges Verdauungsenzym oder ein Transportmittel für die Beförderung durch die Zellwand aus dem Darm in die Darmschleimhaut fehlt, so die Erkenntnis der Wissenschaft.

Meine persönliche Erfahrung mit Ballaststoffen, ist, dass sie bei reichhaltiger Aufnahme Blähungen und Durchfälle verursachen. Vor allem bei Rohkost ist der Darm (über)gefordert, er muss sich fürchterlich anstrengen um an die Inhaltstoffe zu gelangen, dabei werden vermehrt Darmgase gebildet – schmerzhafte Blähungen sind dann die Folge.

Nun möchte ich die Ballaststoffe nicht gänzlich verteufeln, schließlich besitzen sie auch gute Eigenschaften. Sie sind in der Lage schädliche Stoffe im Darm zu binden und auszuscheiden, darüber hinaus tragen sie die lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe in sich, die der Körper für ein gesundes Dasein braucht.

Ich befürworte Ballaststoffe in Form von gedämpften, gekochten oder gebratenen Gemüse/Obst zu essen, es ist für den Darm leichter so an die essenziellen Stoffe zu gelangen. Das sieht beim Getreide wieder ganz anders aus, sie enthalten zwar Ballaststoffe, dennoch kann ich ihre Aufnahme nicht empfehlen. Der Grund hierfür liegt in der Getreidestärke, insbesondere mit der Kombination von Fruchtzucker, führt es zu einer Vergärung im Darm – auch hier sind schmerzhafte Blähungen mit Durchfällen die Folge.

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