Low Carb hilft auch bei Candida albicans

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Es gibt essbare Pilze, die gehören in den Kochtopf und andere hingegen beeinträchtigen die Gesundheit. Hierbei handelt es sich nicht um diverse Giftpilze, die im Wald sprießen, sondern vielmehr um die Pilzerkrankung: Candida albicans.

Candida albicans ist ein Pilz und gehört der Candida Gruppe an. Dieser Pilz kann ein ständiger Begleiter in unserem und auf unserem Körper sein. Er siedelt sich auf Schleimhäuten, Genitalbereich, zwischen den Zehen und auf Nägeln, sowie im Darm an. Meistens ist er jedoch von harmloser Natur. Dennoch kann er uns Probleme bereiten, wenn eine Immunschwäche auftritt oder andere Krankheiten den Körper belasten.

Typische Symptome können sein:
• Müdigkeit
• Juckreiz auf der Haut/oder an den Schleimhäuten/oder am Darmausgang
• Magenprobleme
• Vermehrte Blähungen
• Brüchige Finger- oder Fußnägel
• Häufige Kopfschmerzen
• Heißhunger auf Süßigkeiten
• Schmerzen in den Gelenken
• Allergien
• Häufige Pilzerkrankungen im Genitalbereich

Bei Erkrankungen wie Zöliakie, Zuckerkrankheit (Diabetes), Rheuma, Krebs, Aids, Schwächung des Immunsystems oder sogar Stress hat Candida albicans gute Chance den Körper massiv zu „überfallen“.

Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, bedarf es Antipilz-Medikamente und eine Ernährungsumstellung auf kohlenhydratarme Kost, denn Candida albicans lebt vom Zucker.

Auf sämtliche Zuckerarten und -sorten sollte verzichten werden:
Haushaltszucker, Diabetikerzucker, Fruchtzucker (Fruktose), Rohrzucker, Honig, Rübensirup, Glukose, usw.
Nicht erlaubt sind: Fabrikfertige oder vom Bäcker hergestellte Backwaren. Diese Produkte enthalten viel Zucker und sind auf Mehlbasis gebacken. Das Mehl enthält Stärke, das sich im Körper zu Glukose (Zucker) umwandelt.

Auch auf Obst und Obstsäfte sollte verzichtet werden, wegen dem Fruchtzucker. Auf Mehl, Stärke und stark kohlenhydratbelastete Lebensmittel ebenfalls.

Der Milchzucker (Laktose) ist die einzige Ausnahme hierbei, er kann nicht von Hefepilze – zu dieser Gattung gehört der Candida albicans -, verstoffwechselt werden. Für einen optimalen Aufbau der Darmflora gehören probiotische Lebensmittel, in denen Milchsäurebakterien/ Laktobazillen und Bifidobakterien stecken – es sind die Gegenspieler des Candida albicans – täglich auf dem Speiseplan.

Erlaubte Lebensmittel sind:
Milchprodukte: Naturjoghurt, Quark, Hartkäse, Frischkäse, Sahne, Crème Fraiche, Schmand, Schnitt-, Schmelz- und Weichkäse.

Fleisch und Wurstwaren: Geflügel, Wild, Lamm, Kaninchen, Rind und Schwein,
Frischwurst, Schinken, Rauchfleisch, zuckerfreie Dauer- und Streichwurst, alle Wurstsorten, Schinken, Tofu.

Fisch: Meeres- und Süßwasserfische, Calamari (ohne Panade), Krabben, Shrimps und andere Krebstiere. Fischkonserven im eigenen Saft und in Öl.

Getränke ohne Zuckerzusätze:
Limonaden (nur mit Süßstoff gesüßt), Kaffee, Tee, Kräutertee, Gemüsesäfte, Mineralwasser.

Zusätzliche Lebensmittel ohne Zuckerzusätze: Tofu, Sojamilch, Sojaöl, Sojasprossen, Kakaopulver, Nüsse, Samen, Eier, klare Brühe, Bouillons, klare Suppen, Essig Öl und Majonäse 80%.

Quelle: Deutsche Candida Hilfe e.V.