Darmgesundheit

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Bild: Stephanie Hofschläger / pixelio.de

Der Darm hat eine Länge von ungefähr acht Meter und in ihm tummeln sich etwa einhundert Billionen Bakterien. Sie unterstützen nicht nur die Verdauung, sondern übernehmen wichtige Körperfunktionen: Das Immunsystem, die Gesundheit der Haut und die Stressempfindlichkeit, dass alles wird über den Darm gesteuert.

Ein ungesunder Lebensstil lassen die guten Bakterien im Verdauungstrakt absterben. Der Darm gerät aus seiner Balance und reagiert mit Durchfall, Blähungen und mit Bauchschmerzen. Der Körper wird anfällig für Infekte, Allergien und Stress. Um die Darmflora wieder in das Gleichgewicht zu bringen, helfen sogenannte Probiotika. Das sind gute und lebende Mikroorganismen, Laktobazillen und Bifidobakterien, sie sind zuständig für den Erhalt des sauren Klimas im Darm und wirken gegen Fäulnisbakterien, Salmonellen und andere Krankheitserreger. Diese guten Mikroben befinden sich in Lebensmitteln wie in Milch, Joghurt, Quark und Käse, außerdem auch noch in Sauerkraut (bitte nicht essen, bei einem Reizdarmsyndrom).

Auch die kohlenhydratarme Ernährung bringt die Darmflora wieder ins Gleichgewicht – nur komplexe Kohlenhydrate, wie Gemüse (bei einem Reizdarmsyndrom nur gekocht oder gedünstet essen – besser verdaulich!) und Obst (mit wenig Furchtzuckeranteil) sowie eiweißreiche naturbelassene Lebensmittel wirken sich pre- sowie probiotisch auf den Verdauungstrakt aus.

Eine Reduktion von Kohlenhydrate ist für die Darmgesundheit wichtig, denn zu viele davon erhöhen die Vergärung im Darm und führt zu einer unangenehmen Gasbildung (Blähungen). Eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsform kann die Vergärungsprozesse im Darm deutlich reduzieren. Weniger Kohlenhydrate bedeuten, weniger bis gar keine Beschwerden im gesamten Verdauungstrakt.

Auf Getreide (sämtliche Mehlsorten), Fabrikfertignahrung (viel Zucker), Fast Food und zuckerhaltige Getränke sollten Sie möglichst verzichten. Stattdessen sich mit frischen Nahrungsmitteln, wie Fleisch, Fisch, Obst (mit wenig Fruchtzuckeranteil), Gemüse, Milch, Nüsse und Samen anfreunden.