Lektine – Warum sind Lektine im Weizen für die Gesundheit schädlich?

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Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Jede Pflanze enthält Lektine, sie sind ein Schutzmechanismus gegen Schädlinge – Lektine sind in der Lage sich an menschliche körpereigene Strukturen anzudocken und sie sogar zu schädigen. Wobei Lektine in viele Gemüsesorten völlig als harmlos zu bewerten sind, weil sie durch das Kochen abgebaut werden. Hier geht es nur um die Lektine, die sich im Weizen befinden. Sie sind besonders aggressiv und dazu noch hitze- und säurestabil – werden also beim Backen oder Kochen oder bei der Verdauung (Säure) nicht abgebaut.

Lektine schädigen sehr viele Darmzellen und somit die Darmschleimhaut. Die Darmwand wird durchlässig und so können Lektine ins Körperinnere gelangen. Lektine können sich so im ganzen Körper verbreiten. Sie heften sich an lebenswichtige Organe, in dessen Gewebe an. Der Körper versucht sich zu wehren – das Immunsystem greift die Lektine und somit auch das körpereigene Gewebe an.

Weizen Lektine stehen im Verdacht, eine Reihe von Erkrankungen zu fördern. Es kann zu Entzündungen kommen, und die Gefahr für Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, Herzinfarkt, MS, Diabetes, Magen- und Darmerkrankungen und Krebs steigt – ebenso erhöht sich das Risiko für Autoimmunerkrankungen. In verschiedenen Tierversuchen führten Lektine sogar zu Ablagerungen in den Blutgefäßen, außerdem kam es zu Wachstumsstörungen.

Ab jetzt nur noch Vollkorn essen? Bitte nicht! – Vollkorn enthält noch mehr Lektine und hat ebenso wie Weizen zu viele Kohlenhydrate (Stärke).

Wer sich kohlenhydratarm ernährt, verzichtet allein schon auf Weizen- und Vollkorn Produkte, wegen der vielen Kohlenhydrate in den verschiedenen Getreidesorten und jetzt wohl auch noch aus den obigen gennannten Gründen – alles der Gesundheit zuliebe.

Quelle: http://www.dr-feil.com/allgemein/weizen.html (Stand: 16.08.2017)
Quelle: Autorin: Jutta Schütz, Buch: Essen wir zu viele Kohlenhydrate?

 

 

 

Brot – Der Dickmacher

Bild: Siegfried Fries / pixelio.de

Warum macht das Brot dick? Es wird aus Getreide hergestellt und ist ein stärkehaltiges Ackerprodukt mit vielen Kohlenhydraten. Die Stärke (Kohlenhydrate) wandelt der Körper mit Hilfe von Insulin in Glukose (Zucker) um. Wird die Glukose nicht vom Organismus vollständig verbraucht, speichert der Körper die restliche Glukose als Energiereserve in Fett um. So entsteht mehr Körperfett – das berühmt, berüchtigte Hüftgold.

Es gibt eine Alternative zum stärkehaltigen Mehl – Nüsse, z.B. gemahlene Mandeln, sie eignen sich wunderbar zum Brot, Kuchen oder Kekse backen. Die Mandeln haben erheblich weniger Kohlenhydrate, liefern gute Fette und kleistern den Darm nicht mit Gluten (Weizenkleber) zu.

In den Supermärkten gibt es heutzutage schon Brote, die auf Nuss- oder Eiweiß Basis beruhen. Aber Achtung, auch hier sollten Sie immer auf die Zutatenliste des jeweiligen Brotherstellers schauen, ob nicht doch etwas dazu gemogelt worden ist.

Getreide – Gesunde Ernährung aufs Korn genommen

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Ernährungsexperten streiten sich immer häufiger, welche Ernährung denn gesund sei. Die einen sagen Vollkorn- und Getreideprodukte, sowie viel Rohkost soll Hauptbestandteil der täglichen Ernährung sein, andere hingegen raten genau von dieser Ernährungsweise ab.

Was ist nun richtig? Fakt ist nun einmal, dass genau jene Vollkorn- oder Getreideprodukte uns gesundheitliche Schäden zufügen können. Getreide gehört zwar schon seit etwa 10.000 Jahren zur Ernährung des Menschen, doch wird es allein durch diesen Zeitfaktor nicht automatisch zu einem gesunden Bestandteil der Ernährung.

Das zeigt sich anhand der immer mehr werdenden Diabetikern und Darmerkrankten in den Industrieländern. Es werden Unmengen von Getreide in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Der Brotkonsum hat in den letzten 30 Jahren drastisch zugenommen und damit nehmen wir eine Menge künstlicher Zusätze zu uns: Backhilfsmittel, Antischimmelmittel, Farbstoffe, Aromen, Phosphate, Mehlbehandlungsmittel, etc.

Das Korn, Gluten und der große Anteil an Stärke führt zu Irritationen – Stärke plus Gluten ergibt in unseren Eingeweiden eine klebrige Masse, die nicht vollständig verdaut werden kann. Bei der Verdauung entstehen Säuren, es kommt zu Ablagerungen und Übersäuerungen – und das Tag für Tag. Neben Magen- und Darmbeschwerden, Arthrose, Gicht und Rheuma kommt es auch zu lästigen Hämorrhoiden, die wieder in wenigen Wochen, wenn man weniger Getreide isst verschwinden.

Zusätzlich kann das Zusammenspiel von Getreide, Zucker und Fett krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle auslösen, so passiert in meiner eigenen Reizdarmzeit.