Eiweißreiche Lebensmittelliste

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Bild: knipseline / pixelio.de

Proteine Gehalt pro 100 Gramm – Gute Lieferanten sind:

  • Schweinefleisch, Kasseler (vom Metzger) – ca. 25 Gramm
  • Rind-, Geflügel- und Lammfleisch (vom Metzger) – ca. 20 Gramm
  • Schinken, geräuchert (vom Metzger) – ca. 21 Gramm
  • Geriebener getrockneter Hartkäse – ca. 33 Gramm
  • Hartkäse in Scheiben – ca. 24 Gramm
  • Schafskäse (Feta) – ca. 17 Gramm
  • Körniger Frischkäse, natur, 20% Fett – ca. 13 Gramm
  • Eiweißbrot – ca. 23 Gramm
  • Tofu – ca. 16 Gramm
  • Forelle, frisch – 25 Gramm
  • Thunfisch-Filets im eigenen Saft – ca. 25 Gramm
  • Kabeljau, natur – ca. 18 Gramm
  • Seelachsfilet, natur – ca. 18 Gramm
  • Matjes-Filets – ca. 16 Gramm
  • Lachs-Filets, natur oder geräuchert – ca. 21 Gramm
  • Mandeln – ca. 21 Gramm
  • Magerquark – ca. 12 Gramm
  • Vollmilch – ca. 4 Gramm
  • Naturjoghurt – ca. 4 Gramm
  • Ei – ca. 12 Gramm
  • Austernpilze – ca. 4 Gramm
  • Champignon – ca. 3 Gramm

Quelle: fddb.info/db/de/lebensmittel/ (Stand 4.10.2017)

Gewürze & Kräuter – Was tun die kleinen Helferlein für die Gesundheit?

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Bild: Peter Pleischl / pixelio.de

Schon kleine Helfer können verschiedene Beschwerden auf natürliche Art lindern oder sogar heilen.

Fenchel hilft gegen Blähungen: Wirkt krampflösend – 1 TL Fenchel Samen im Mörser etwas zerstoßen, in eine Tasse geben und mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen, trinken.

Kümmel hilft bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähungen und Gallenbeschwerden. Kümmel steigert die Produktion von Magensäften, dadurch werden zum Beispiel Kohlgerichte schneller und besser verdaut. Kümmeltee: 2 TL Kümmel Samen mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen, trinken. Sie können bis zu 3 Tassen täglich trinken.

Knoblauch hilft gegen Verdauungsstörungen, chronische Darminfektionen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und bei Atemwegserkrankungen. Knoblauch ist auch bekannt für seine antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften: Täglich eine Knoblauchzehe essen.

Kurkuma hilft gegen Völlegefühl und bei der Fettverbrennung: 1 TL Pulver mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 12 Minuten ziehen lassen. Sie können 2-3 Tassen täglich zwischen den Mahlzeiten trinken.

Pfefferminzöl hilft gegen Übelkeit, Blähungen und Völlegefühl: Wirkt entspannend auf die Darm Muskulatur, reduziert das Schmerzempfinden im Dickdarm und hemmt die Vermehrung und Ausbreitung von schädlichen Darmbakterien. Einnahme: Pfefferminzöl in Form von magensaftresistenten Kapseln – Die Wirkung setzt erst im Dickdarm ein.

Chili hilft bei der Fettverbrennung, hemmt die Vermehrung und Ausbreitung von schädlichen Darmbakterien: Das scharfe Capsaicin im Chili kurbelt den Stoffwechsel und die Durchblutung an, verbrennt dadurch Kalorien, tötet schädliche Darmbakterien ab und sorgt somit für eine gute Verdauung.

Ingwer hilft den Cholesterinspiegel zu senken, ist antibakteriell, steigert die Gallensaft- und Magensäure Produktion, fördert die Durchblutung und Verdauung.

Oregano hilft bei Verdauungsbeschwerden und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend.

Petersilie hilft bei Verdauungsbeschwerden mit Blähungen, die nach einem zu üppigen oder zu hastigem Essen entstehen können. Hier unterstützt ein Petersilien-Tee die Fettaufspaltung, regt die Verdauung an und führt gleichzeitig zu einer Reduktion von Blähungen. Petersilien-Tee: 1 EL gehackte frische Petersilie mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen, trinken. Tipp: Tee direkt nach dem Essen trinken!

Mein Tipp: Frische Kräuter mit ihren ätherischen Ölen machen das Essen bekömmlicher!

Quelle: Dr. Ursula Stumpf: Unsere Heilkräuter, Kosmos 2016

Nüsse – gesund, aber auch gut verträglich?

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Nüsse enthalten wichtige Nährstoffe – Nüsse sind bei regelmäßigem Verzehr eine nährstoffreiche, gesunde Zwischenmahlzeit. Sie sind eine pflanzliche Naturgabe mit einem hohen Proteingehalt, bieten gute Ballaststoffe und Vitamine an, beinhalten wenig Zucker und sind von Natur aus salzfrei. Das Herz-Kreislaufsystem, der Darm und der Blutzuckerspiegel werden durch Nüsse positiv reguliert.

Die Knabberkerne bieten viele gesundheitliche Vorteile, viele von ihnen haben einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthalten nur wenig gesättigte Fettsäuren. Das Herz und Kreislaufsystem wird vor Arteriosklerose geschützt und senkt das Risiko an Diabetes und Parkinson zu erkranken. Mehrere Studien zeigen, dass die Blutfettwerte durch den regelmäßigen Verzehr sich verbessern, die Cholesterin- und Triglyceridwerte verringerten sich, dass ergaben wissenschaftliche Untersuchungen von der Loma-Linda-Universität aus Kalifornien und der amerikanischen Harvard Universität.

Auch das Institute of Food Research hat eine eigene Studie durchgeführt, mit dem Ergebnis: Das fettreiche Mandeln prebiotische Eigenschaften besitzen und somit das Wachstum der gesunden Bakterien im Darm (Bifidobakterien) fördern. Diese wichtigen Bakterien schaffen im Darm eine gesunde und ausgeglichene Balance zu den schädlichen Darmbakterien (Salmonellen, E.-coli Bakterien, Fäulnisbakterien).

Vor mehr als 20 Jahren entdeckten schon japanische Forscher, dass Bifidobakterien zu den wichtigsten Bestandteilen der Darmflora gehören.

Mandeln enthalten Folsäure es ist ein essentielles Vitamin, welches der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann, es muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Dieses wichtige Vitamin spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau von sich häufig teilenden Zellen. Auch das Riboflavin ist für den Menschen äußerst wichtig, denn es übernimmt wichtige Stoffwechselaufgaben im Körper.

Walnüsse enthalten gute Inhaltsstoffe Vitamin E, Mineralstoffe, Spurenelemente und haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind bekannt dafür, dass sie den Blutdruck senken, Entzündungen in den Arterien hemmen und verhindern das Verklumpen von Blutplättchen, somit wird die Gefahr an Arterienverschlüsse gebannt.
Allerdings sind Nüsse ein kalorienreiches Naturprodukt, wegen ihres hohen Fettanteils, aber dennoch sollten sie auf dem täglichen Speiseplan stehen.
Nüsse pro 100 Gramm

  • Pekannüsse = 692 Kalorien.
  • Macadamianüsse = 731 Kalorien.
  • Paranüsse = 703 Kalorien.
  • Walnüsse = 667 Kalorien.
  • Haselnüsse = 628 Kalorien.
  • Mandeln Gramm = 605 Kalorien.
  • Erdnüsse = 561 Kalorien.

30-50 Gramm Nüsse täglich als Zwischenmahlzeit oder in einem Frucht- oder Obstsalat sollten reichen für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.Mandeln können sogar beim Abnehmen helfen, obwohl sie zu den nährstoffreichsten Nüssen zählen. Einige Wissenschaftler fanden heraus, wer regelmäßig Mandeln verzehrt, wiegt weniger als Personen die gar keine essen. Eine Erklärung dazu: Mandeln sind ein natürlicher Sattmacher, in ihnen steckt ein hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, die wiederum helfen den schlechten Cholesterinspiegel (LDL) zu senken und beugt ebenso wie das Vitamin E, eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems vor. Mandeln sind also nicht nur für Diabetiker interessant, weil sie den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit regulieren, sondern auch für Menschen, die auf ihr Gewicht und ihre Gesundheit achten.

Nach meiner Erfahrung sind gemahlene Nüsse, wie Mandeln oder Haselnüsse sehr gut verdaulich und somit darmverträglich. Ich nehme Nüsse anstelle von Getreide (Mehl) für Selbstgebackenes – Brot, Kuchen und Kekse.

Öle – gibt es unangenehme Begleiterscheinungen?

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Kaltgepresste Öle mögen keine hohen Temperaturen – Ein kaltgepresstes Öl hat viele ungesättigte Fettsäuren, enthält wichtige Vitamine und Geschmackstoffe, um diese nicht zu zerstören, darf das Öl nicht über 180 Grad in der Pfanne übersteigen. Bei höherer Temperatur können die Inhaltsstoffe giftige Verbindungen eingehen. Zu heißes Öl führt außerdem zu einer unangenehmen Rauchentwicklung.

Was ist der Unterschied zwischen einem kaltgepressten oder raffinierten Olivenöl? Beim kaltgepresstem Olivenöl werden die Oliven nicht erhitzt, um an das Öl zu gelangen, somit bleiben die Vitamine erhalten. Anders sieht es beim Raffinieren aus, es wird hierbei chemisch vorgegangen, dabei entstehen Temperaturen von über 100 Grad. Das führt zwar zu mehr Öl, allerdings auch zu unangenehmen Begleiterscheinungen, wie üblen Beigeschmack und schädliche Stoffe. Um das Öl genießbar in den Verkauf zu bringen, bedarf es einer Reinigung und das bedeutet Raffination. Bei dieser Säuberung gehen viele Vitamine, natürliche Aroma- und Farbstoffe verloren. Was übrig bleibt ist fast nur noch reines Fett, daher kann es auch bis zu 230 Grad erhitzt werden.

Lebensmittelliste für den empfindlichen Darm

Geeignete Lebensmittel:
Gemüse, geeignet: Auberginen, Kürbis, Chinakohl, Fenchel, Spargel, Spinat, Knoblauch, Knollensellerie, Kohlrabi, Tomaten Salatgurke, Steckrübe, Schwarzwurzeln, Okraschoten, Paprika, Möhren, Mangold, Ingwer, Champignons, Pfifferlinge, Steinpilze, Zwiebeln (in kleinen Mengen), Zucchini.
Sprossen: Bambus, Kresse, Soja, Mungo.

Obst, geeignet: Apfel, Apfelsine, Aprikosen, Brombeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Cranberry, Kiwi, Pfirsiche, Quitten, Limetten, Nektarinen, Mandarinen, Wassermelone, Grapefruit, Guaven, Pomelo, Zitronen.

Molkereiprodukte, geeignet: Natur-Joghurt, Quark, Hüttenkäse, Frischkäse, Kokosmilch, Schnittkäse z. B. Gouda, Fetakäse, Hartkäse, Parmesan. Bitte nur Milchprodukte essen, wenn keine Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) vorliegt!

Nüsse und Samen, geeignet: Erdnüsse, Haselnüsse, Kokosnuss, Mandeln, Macadamianüsse, Sonnenblumenkerne, Paranüsse, Pekannüsse, Walnüsse, Lein-, Mohn-, Sesamsamen.

Geeignet: Selbstgebackenes Brot oder Kuchen auf der Basis von Nüssen, Samen und Kerne.

Fette und Öle, geeignet: Lein,- Oliven,- Raps,- Soja,- Sonnenblumen,- Traubenkern,- Walnuss,- und Knoblauchöl, Butter, Schmalz.

Fisch und Meeresfrüchte, geeignet: alle Fischarten, Meeresfrüchte.

Fleisch und Wurst, geeignet: Schweine-, Rind-, Schafs-, Lamm-, Wild- und Geflügelfleisch. Wurst und Auflage ohne Zuckerzusätze.

Zusätzliche Lebensmittel und Getränke, geeignet: Brotaufstriche aus Nüssen/Samen und Gemüse, dunkle Schokolade (ab 70 %) Tofu, verschiedene Sojaprodukte, Fischsoße, Eier, milder Senf, Kakaopulver (ohne Zuckerzusätze), Brühe, Bouillons, Kräuterbutter, Essig, Majonäse (ein wenig), pflanzliche Bindemittel (Johannisbrotkernmehl), stilles Wasser, Kaffee, Kräutertees (ohne Aromazusätze), Gemüsesäfte, Mineralwasser, alkoholarmes Bier.

Ungeeignete Lebensmittel:
Gemüse, ungeeignet: Erbsen, Porree, Frühlingszwiebel, Kichererbsen, viele Kohlsorten, Sojabohnen, Zuckererbsen.

Obst, ungeeignet: Alle Früchte mit einem sehr hohen Fruchtzuckeranteil, außerdem Pflaumen und gezuckerte Obstkonserven und Obstmus (Supermarktware).

Molkereiprodukte, ungeeignet: Alle Milchprodukte mit Aroma- und Zuckerzusätze, Getreide (Brot, Kuchen, Kekse) und Beilagen: Weiß-, Vollkorn-, Buchweizen-, Dinkel-, Roggen-, Mais- und Kartoffelmehl, Haferflocken, Nudeln Maisgrieß, Reis, Kartoffeln (Pommes).

Nüsse ungeeignet: gesalzene Nüsse.

Fisch und Meeresfrüchte, ungeeignet: Fertigprodukte (Supermarkt und Händler); Fischgerichte oder Fischsalate mit Mayonnaise oder Sahne, panierter oder frittierter Fisch.

Zusätzliche Lebensmittel und Getränke, ungeeignet: Eiscreme (Fertigprodukt aus dem Supermarkt und Eissalonware), Vollmilchschokolade, jeglicher Art von Gebäck; Chips, Salzstangen usw., Süßwaren, Hülsenfrüchte, Magermilchpulver, Hefe, Honig, Rosinen, Dosenobst, Fertigsoßen, Fertigsuppen, zuckerreiche Dressings, Soft- und Energiedrinks, Fruchtnektare- und Säfte, Liköre, süße Weine und alkoholische Mixgetränke, Wasser mit Kohlensäure versetzt, Früchtetees.